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Naturpfad

Naturwald und historische Stätten

Starten Sie am Parkplatz an der Gudhjemvej. Gehen Sie hinauf zum Duebakken, vorbei am Kaffeslottet, das 1912 vom Kaffeegroßhändler Sahl erbaut wurde. Das Baumaterial stammte vom ehemaligen Hauptbahnhof in Kopenhagen.

Gehen Sie weiter auf der Gråmyrvej. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals sehen Sie ein rot gekalktes Haus, in dem der Künstler Sigurd Vasegaard und die Keramikerin Gertrud Vasegaard lebten.

Nehmen Sie den Weg hinauf in die Gudhjem Plantage, einen Naturwald, bis zum See Gråmyr. Das Moor wurde erweitert, weil man Lehm für den Bau des Hafens von Gudhjem benötigte.

Am Seeufer steht ein Bautastein, der Teil des „Varmeklippen“ war, der einst 40 Meter lang war. Hier tanzten die Unterirdischen. Ein Teil des Felsens wurde nach der Sturmflut von 1872 gesprengt und für den Hafen von Gudhjem verwendet. Dafür sollen sich die Unterirdischen mit der Sturmflut von 1904 gerächt haben – so erzählt man sich.

Von hier können Sie zwischen zwei verschiedenen Routen wählen:
Die eine führt nach Osten über Bokul. Vor der Helligdomsvej liegt der „Træskodammen“, wo die Bauern ihre Holzschuhe säuberten, bevor sie weiter in die Stadt oder zur Kirche gingen.

Der hohe Fahnenmast steht auf dem Bokulberg. In den 1930er-Jahren waren überall Maler unterwegs. Hier standen sie mit ihren Staffeleien an ihren jeweiligen Lieblingsplätzen.

Der Oluf-Høst-Weg führt steil hinunter zur Løkkegade. Unten, in Richtung Wasser, liegt das Høst Museum im ehemaligen Wohnhaus von Oluf und Hedvig Høst.

Wenn der Høst-Weg zu steil oder rutschig ist, können Sie über Bokulvej und Holkavej in die Stadt hinuntergehen und dieser bis zum Hafen folgen.

Die zweite Route vom See führt hinauf, vorbei an dem Feld mit dem Hof Bognemark, einem der bevorzugten Motive von Oluf Høst. Nachdem Sie die Landstraße überquert haben, finden Sie oben an der Serpentinervejen das Schild „Sti mod Gudhjem by“.

Der Weg führt zu den Hestestenene mit ihrer dramatischen Geschichte. Ein junges Paar soll mit einem Pferdewagen über die Klippe in den Tod gefahren sein. Ob dies tatsächlich geschehen ist, ist nicht bewiesen – aber die Aussicht ist auf jeden Fall großartig.

Die Felsformation Røverborgen diente 1917 als Filmkulisse für „Sicilianerrøverens Bryllup“.

1904 wurde der Prinsessehaven von Stephan Nyeland angelegt und nach Prinzessin Marie benannt, die ihm im Gegenzug eine weiße Bulldogge schenkte. Die Serpentinervejen stammt aus dem Jahr 1967.

Eine Treppe führt von der Serpentinervejen hinunter zu den ehemaligen „Bredbaner“, wo die Fischer ihre Netze trockneten. Im Sommer kann man dort die seltene gelbe Blume Orientalisches Zackenschötchen sehen.

Gudhjems zweiter Hafen ist Nørresand (Norresân). Er wird genutzt, wenn starker Ostwind herrscht.