{"id":20775,"date":"2019-07-08T14:51:57","date_gmt":"2019-07-08T14:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/stationsbygningen\/"},"modified":"2022-03-08T11:41:14","modified_gmt":"2022-03-08T11:41:14","slug":"bahnhofsgebaeude","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/bahnhofsgebaeude\/","title":{"rendered":"Das Bahnhofsgeb\u00e4ude"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;]<h1 class=\"headline font-inherit fontsize-xxl fontweight-inherit lh-inherit align-center transform-inherit \" style=\"margin: 0 0 20px 0;\">DER BAHNHOF VON GUDHJEM UND DIE EISENBAHN<\/h1><div class=\"spacer\" style=\"height: 40px;\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;]<div class=\"flexslider wpb_content_element\"><ul class=\"slides\"><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Facadebelysning-1024x768-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/FOTO-13-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/FOTO-21-768x1024-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/GUDHJEM-MUSEUM-2-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_3739-1024x768-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_3741-1024x768-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><li><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/IMG_3762-1024x768-besk.jpg\" alt=\"\" \/><\/li><\/ul><\/div>[vc_column_text]<\/p>\n<h1><\/h1>\n<p>Das Gudhjem Museum ist in dem Geb\u00e4ude eingerichtet, das als Endstation der 18,1 Kilometer langen Schmalspurbahn (Spurweite 1000 mm) von Almindingen nach Gudhjem aufgef\u00fchrt wurde. Das Geb\u00e4ude wurde am 27. Juni 1916 in Dienst gestellt, und am 18. August 1952 als Bahnhof wieder au\u00dfer Dienst genommen. Anschlie\u00dfend war das Geb\u00e4ude Busbahnhof \u2013 bis die Bornholmer Eisenbahnen DBJ im Jahr 1968 endg\u00fcltig stillgelegt wurden. Heute steht das Geb\u00e4ude unter Denkmalschutz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die drei Bornholmer Eisenbahnlinien 1900-1968<\/h2>\n<p>Die Bornholmer Eisenbahnen DBJ bestanden urspr\u00fcnglich aus drei eigenst\u00e4ndigen Eisenbahngesellschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Die Bahnstrecke von R\u00f8nne H nach Nex\u00f8 \u00fcber Aakirkeby wurde im Dezember 1900 er\u00f6ffnet und im September 1968 still gelegt. Im Jahr 1901 wurde eine in der d\u00e4nischen Eisenbahngeschichte einzigartige Bahnstrecke in Form einer Nebenstrecke von Aakirkeby nach Almindingen er\u00f6ffnet, eine Ausflugsbahn in den Wald, die nur w\u00e4hrend des Sommers in Betrieb war, bis die Gudhjembahn ihren Dienst aufnahm.<\/li>\n<li>Die Bahnstrecke von R\u00f8nne N nach Allinge (Sandvig) wurde im Mai 1913 er\u00f6ffnet und im September 1953 wieder geschlossen, und schlie\u00dflich<\/li>\n<li>Die Bahnstrecke von Alsmindingen nach Gudhjem, die 1916 begann und 1952 wieder still gelegt wurde.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Aus drei mach eins &#8211; die Fusion der Bornholmer Eisenbahnlinien 1934<\/h2>\n<p>Nach vielen und langen Verhandlungen fusionierten die drei Eisenbahngesellschaften im Jahr 1934 und wurden zu &#8222;De Bornholmske Jernbaner&#8220;. Allerdings wurde erst acht Jahre sp\u00e4ter, 1942, ein gemeinsames Fahrkartensystem eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Architekten hinter den Bornholmer Bahnhofsgeb\u00e4uden<\/h2>\n<p>Die Bahnhofsgeb\u00e4ude entlang der Strecke R\u00f8nne-Nex\u00f8 wurden vom Architekt Mathias Bidstrup entworfen, w\u00e4hrend Architekt Ove Funch-Espersen der Meister der Statiosngeb\u00e4ude entlang der R\u00f8nne-Allinge-Bahn war. Beide Architekten waren Bornholmer \u2013 und auf der Gudhjembahn w\u00fcnschte man sich &#8222;neues Blut&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Architektenwettbewerb mit keinem klaren Gewinner<\/h3>\n<p>Aus diesem Grund wurde ein Architektenwettbewerb mit zwei Pr\u00e4mien ausgeschrieben: 500 Kronen als 1. Pr\u00e4mie und 200 Kronen als 2. Pr\u00e4mie. Zum Einsendeschluss am 25. M\u00e4rz 1915 hatte man insgesamt 47 Vorschl\u00e4ge erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allerdings wurde keiner der eingereichten Vorschl\u00e4ge als angemessen erachtet, weshalb man den Architekten Aage Rafn und Kay Fisker aus Kopenhagen eine Anerkennungspr\u00e4mie in H\u00f6he von der H\u00e4lfte der 1. Pr\u00e4mie auszahlte und dem Architektenpaar T.H. Hjejle und Niels Rosenkj\u00e6r aus Kopenhagen eine Anerkennungspr\u00e4mie in H\u00f6he der H\u00e4lfte der 2. Pr\u00e4mie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Neuerliche Entwurfsrunde mit alten Bekannten<\/h3>\n<p>Aufgrund der Empfehlungen der Jury nahm man anschlie\u00dfend Kontakt zu den Architekten Fisker und Rafn auf und bat diese, einen komplett neuen Entwurf einzureichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allerdings meldete sich etwa zur gleichen Zeit das d\u00e4nische Post- und Telegrafenbeh\u00f6rde mit einer Anfrage, inwieweit man ein neues Posthaus am Bahnhofsgeb\u00e4ude errichten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Postamt im neuen Bahnhofsgeb\u00e4ude?<\/h3>\n<p>Dies verz\u00f6gerte den Prozess um ein Jahr, und als man in der Zeitung von den Pl\u00e4nen erfuhr, dass oberhalb der Stadt ein neues Posthaus errichtet werden sollte, f\u00fchrte dies zu einem Proteststurm unter den Einwohnern der Stadt: Warum um Himmels Willen, sollte man k\u00fcnftig an den Stadtrand, um zur Post zu gelangen? Das Projekt wurde daraufhin wieder fallen gelassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Der endg\u00fcltige Entwurf bedeutet eine Kostenreduktion und die Verkleinerung des Geb\u00e4udes<\/h2>\n<p>Der Bahnhofskomplex in Gudhjem bestand schlie\u00dflich, au\u00dfer dem Bahnhofsgeb\u00e4ude selbst, auch aus einem Eisenbahnschuppen, sowie einem Unterstand f\u00fcr Eisenbahnwaggons und einem Warenlager.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allerdings gaben die ersten ge\u00e4nderten Pl\u00e4ne Anla\u00df zu Problemen, nachdem man die ganzen Baukosten durchgerechnet hatte. Wegen der Preisentwicklung sah man sich dazu gezwungen, die Gr\u00f6\u00dfe der Geb\u00e4ude zu verringern. Das bedeutete eine komplette \u00dcberarbeitung der Entw\u00fcrfe f\u00fcr den Bahnhof Gudhjem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der erste Projektentwurf sah einen in sich geschlossenen Geb\u00e4udekomplex mit einem hohen, steilen Ziegeldach vor, der hervorstehende Dachgauben enthielt, die die zur\u00fcckstehenden Geb\u00e4udeteile hervorheben sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pomp\u00f6ses Aussehen unterstreicht den Charakter des Endbahnhofes<\/h3>\n<p>Statt dessen begn\u00fcgte man sich am Ende mit dem langgezogenen Geb\u00e4ude, der viel mehr im Einklang mit dem \u00f6rtlichen Baustil war und im \u00dcbrigen auch kein gro\u00dfes Aufheben um sich selbst machte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man behielt allerdings den mit Dachschindeln bekleideten Ausguck. Um zu betonen, dass es sich bei dem Geb\u00e4ude um ein Haupt- und Endbahnhof handelte, wurde die Fassade zum Stationsvej hin v\u00f6llig symmetrisch gestaltet, mit wenigen und kleinen Fenstern, sowie mit pomp\u00f6sen S\u00e4ulen und Laternen auf jeder Seite des Haupteingangs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Innere des Bahnhofsgeb\u00e4udes<\/h3>\n<p>Das Innere des Geb\u00e4udes ist reichhaltiger verziert und ausgeschm\u00fcckt, als die anderen Bahnhofsgeb\u00e4ude entlang der Strecke. Der Wartesaal mit den schmucken &#8222;Sitzen&#8220; in Form von festen B\u00e4nken am Nordgiebel mit relativ viel Platz f\u00fcr Reisende und Gep\u00e4ck. Ausserdem wurde ein Zollzimmer eingerichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Wohnung des Stationsvorstehers nahm einen kleineren Teil am s\u00fcdlichen Ende des Geb\u00e4udes ein, hatte aber eine eigene K\u00fcche. Eine sch\u00f6ne gerade Treppe f\u00fchrt zu den Schlafzimmern im ersten Stock und ist wie auch der Flur mit einem verputzten Gew\u00f6lbe versehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gudhjem, Februar 2012<br \/>\nMogens Lau.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Das Gudhjem Museum ist in dem Geb\u00e4ude eingerichtet, das als Endstation der 18,1 Kilometer langen Schmalspurbahn (Spurweite 1000 mm) von Almindingen nach Gudhjem aufgef\u00fchrt wurde. Das Geb\u00e4ude wurde am 27. Juni 1916 in Dienst gestellt, und am 18. August 1952 als Bahnhof wieder au\u00dfer Dienst genommen. Anschlie\u00dfend war das Geb\u00e4ude Busbahnhof \u2013 bis die Bornholmer Eisenbahnen DBJ im Jahr 1968 endg\u00fcltig stillgelegt wurden. Heute steht das Geb\u00e4ude unter Denkmalschutz. &nbsp; Die drei Bornholmer Eisenbahnlinien 1900-1968 Die Bornholmer Eisenbahnen DBJ bestanden urspr\u00fcnglich aus drei eigenst\u00e4ndigen Eisenbahngesellschaften. &nbsp; Die Bahnstrecke von R\u00f8nne H nach Nex\u00f8 \u00fcber Aakirkeby wurde im Dezember 1900 er\u00f6ffnet und im September 1968 still gelegt. Im Jahr 1901 wurde eine in der d\u00e4nischen Eisenbahngeschichte einzigartige Bahnstrecke in Form einer Nebenstrecke von Aakirkeby nach Almindingen er\u00f6ffnet, eine Ausflugsbahn in den Wald, die nur w\u00e4hrend des Sommers in Betrieb war, bis die Gudhjembahn ihren Dienst aufnahm. Die Bahnstrecke von R\u00f8nne N nach Allinge (Sandvig) wurde im Mai 1913 er\u00f6ffnet und im September 1953 wieder geschlossen, und schlie\u00dflich Die Bahnstrecke von Alsmindingen nach Gudhjem, die 1916 begann und 1952 wieder still gelegt wurde. &nbsp; Aus drei mach eins &#8211; die Fusion der Bornholmer Eisenbahnlinien 1934 Nach vielen und langen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":22408,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"class_list":["post-20775","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"aioseo_notices":[],"wps_subtitle":"Der Bahnhof von Gudhjem","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20775","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20775"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20775\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21627,"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20775\/revisions\/21627"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gudhjemmuseum.dk\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}